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Kinder, die zuhause Türkisch oder Arabisch sprechen, wachsen genauso bilingual auf wie Kinder, die zuhause Englisch oder Französisch sprechen. Und bilingual aufwachsen ist gut. Der Unterschied, warum ihr das Eine ablehnt und das andere gut findet? Euer Rassismus. Ganz einfach.

@jwildeboer Im Gegensatz zu Englisch oder Französisch wird Türkisch aber weder anerkannt noch gefördert. Sie bräuchten in den Schulen sowohl Deutsch- als auch Türkischunterricht.

@anghenfil und warum gibt es da kaum Angebote? Eben. Unterschwelliger Rassismus.

@jwildeboer Definitiv, wollte ich auch nicht bestreiten. Dadurch, dass es keine/wenig Angebote gibt, wird dieser Rassismus leider noch weiter verstärkt.

@anghenfil @jwildeboer

Kolumne von Margarete Stokowski zum Thema
archive.fo/VeDZ1

In zehn Bundesländern gibt es an einigen Schulen herkunftssprachlichen Unterricht für Kinder, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben:

deutsches-schulportal.de/unter

@jwildeboer
Bei uns war es Schwäbisch und Schriftdeutsch. Letzteres nur für die Literatur. Auch in der Schule Schwäbisch, außer beim Vorlesen.
Also ständig bilingual.

@jwildeboer
Doch, bzw umgekehrt. Die Schriftsprache ist die erste Fremdsprache, zumindest in meinem Umfeld.
Dann kam Englisch und Latein dazu.

@wauz du willst jetzt ernsthaft das Erlernen von Deutsch für jemanden der Arabisch spricht gleichsetzen mit Hochdeutsch für Schwaben?

@jwildeboer
Es ist hirnphysiologisch wurscht. Du musst zwei Verarbeitungszentren aufbauen

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