Follow

Wer die App ablehnt weil er "dem Staat" nicht vertraut, ist schon auf dem Schwurblerpfad eingebogen. Mehr Offenheit wie bei der App geht einfach nicht. Alles Open Source, alles erklärt. Eure Facebook und Google Apps sind da VIEL schlimmer. Warum merkt ihr das nicht?

@jwildeboer Dem Staat kann ich nicht vertrauen. Dies zeigt die jüngste Gesetzgebung und das was in der Pipeline zum ausspucken bereit liegt.
Und in der App liegt keineswegs das Glück mit "es wird alles wieder gut".

@Anika Die App hatte noch nie den Anspruch, dass dann "alles wieder gut" werden. Was für ein Unsinn. @jwildeboer

@hikerus5

Die App nicht, aber jene die sie hoch halten. Nicht umsonst haben sie kürzlich gebetsmühlenartig zurück gebetet, DE wissen lassen, daß die App nicht heilt.
Von den Bugs und anderes mal abgesehen.
Es ist eben nicht gerade demokratisch gar respektierend, den Nutzer der eine Nichtinstallaton befürwortet, derart zu klassifizieren wie es hier getan wurde.
@jwildeboer

@Anika @hikerus5 Man kann halt einfach nicht mehr diskutieren. Alles ist radikalisiert. Die App muss entweder Heilsbringer oder nutzlos sein. Dazwischen darf es nix geben. Was ein Stuss.

@jwildeboer So ist es. Differenziertes Danken scheint nicht mehr möglich zu sein. Die Polarisierung und daraus eine zweigeteilte Gesellschaft - keine gute Voraussetzung für eine Zukunft. @Anika

@jwildeboer
Wenn die Grundlage stimmt, geht das schon. Das funktioniert natürlich nicht, wenn der Pokemon-Level mit von der Corona-Party ist.

@hikerus5

@Anika Tja. Die Grundlage scheint dann eindeutig nicht gegeben. Wer die App gleich mit Staat gleichsetzt und pauschal sagt "De,m Staat kann ich nicht vertrauen"- da erübrigt sich jede technische Diskussion und auch jede Diskussion über den gesellschaftlichen Nutzen der App. Einen schönen Abend noch. @hikerus5

Ich denke ich beende die Kommunikation mit der pupertierender Schwurbelliga.
Du bist mit dem Staat angewackelt gekommen, nicht ich. Ich habe sogar aufgezeigt warum, habe meine Gründe aufgezeigt. ... Das hat mit der App nix zu tun. Aber soweit seid ihr noch nicht.

cu

@jwildeboer @hikerus5

@Anika Hä? Die App soll heilen? Was für ein Unsinn schreibst du da? @jwildeboer

@hikerus5

Du solltest lesen, nachdenken, dann posten. Ich habe nicht geschrieben, gar behauptet, dass die App heilt. Das erzählen anderen, in Podcast etc.pp. Selbst Dorsten erzählt, dass die App NICHT heilt. Warum wohl?

Ich bin aber der Ansicht, dass Menschen, die ihre Gründe haben, warum sie die App nicht installieren, das dies zu respektieren ist und nicht mit spätpupertierenden Anfeindungen und Diskriminierungen abgefertigt werden soll..

Angekommen?

@jwildeboer

@Anika Eine App kann sicher nicht heilen. Was hat das mit Drosten zu tun?
Und deine Projektionen sind genial. @jwildeboer

@Anika
Es ist ja nur eine Hilfe damit Infektionsketten unterbrochen werden können. Kein Allerheilmittel
@jwildeboer

@jwildeboer weil der Staat so vertrauenswürdig ist. Will am liebstes jedes Gespräch belauschen, nutzt jeden Freiraum, um an Informationen zu kommen, selbst wenn keine Gesetzliche Freigabe gibt. Die CoronaApp ist auch nicht Problem, sondern was dahinter passiert. Bedenklich finde ich die Schwuppler Beleidigungen die zur Zeit grasieren. In Moment sind wir auf dem, wo Menschen Gegeneinander kämpfen, statt die aktuellen Probleme zu meistern, wie die Armut

@hikerus5 Google ist das Problem, dann sollen von Staatlicher Seite die Daten auch für andere Behörden verwendet werden. Das war auch Offline eine Problem, weil die Polizei die Listen verwendet & unschuldige Menschen werden so Menschen zuordnet, mit denen sie sonst nichts zu tun haben. Dazu sind nicht alle Labore beteiligt. Aktuell zeigt sich, das der Datenschutz Stiefmütterlich behandelt wird & das stört jetzt bei der Kontaktverfolgung

@jwildeboer

@tigerinflow
Klar, man kann alles durcheinander schmeißen, die Äpfel und Birnen.

Ich habe fertig.

@jwildeboer

@tigerinflow
@hikerus5 @jwildeboer

Die APP tauscht die Bluetooth IDs aus mit dem Server ,nichts weiter, nichts personalisiertes.
Wo ist das Problem?

@lars @hikerus5
Bluetooth, was in den meisten Geräten ohne Sicherheitsupdates ziemlich offen ist. Server ist ein gutes Thema. Ohne Internet funktioniert auch nicht. Muss selber auf Mobiles Internet verzichten, weil das deutsche Netz zu schwach ist, allerdings dann im Tarif von Swisscom lande
@jwildeboer

@tigerinflow
Das Netz ist aber gut auch auf dem Land und Updates sollte man schon aufspielen beim Smartphone.
@hikerus5 @jwildeboer

@tigerinflow Neben den Äpfeln und Birnen jetzt noch die Clementinen.. Meine Güte. @lars @jwildeboer

@hikerus5 @tigerinflow @lars die App empfängt die Tageskeys der User due sich als infiziert gemeldet haben. Deriviert daraus die Sessionkeys und schaut nach ob er einen dieser Keys über BLE empfangen hat. Wenn ja, Risikokalkulation und Warnung an User. Wenn User infiziert ist, frag App ob er die eigenen Tageskeys an das Backend übertragen darf. That’s it.

@jwildeboer Meinte eigentlich nicht, mit meinen Zeilen bisher die Vermutung geäussert zu haben, das App sei ein möglicher Staatstrojaner. @tigerinflow @lars

@jwildeboer dieser Teil ist auch gut gemacht. Sehe ich allerdings mein Kind. Bis zur Bushaltestelle kein Funk, im Bus Handyverbot, dann steigt er aus, geht in die Schule, Handy muss abgegeben werden, Nachmittags kurzer Anruf, dass Mama kommt, er fährt mit Mama heim. Meine Frau an der Tanke, in Prinzip kann jeder Infiziert sein, allerdings Handy liegt im Auto oder die Alkis haben kein Handy. Ich lebe seit 2 Jahren in Isolation. Wie viele Daten würden da anfallen?

@tigerinflow @jwildeboer "Der Staat" ist auch kein monolithischer Block von gleichgerichteten Interessen. Im Falle der Corona-App ist es tatsächlich geschafft worden, ein grundsätzlich vernünftiges Design an den Start zu bringen, auch weil viele Gruppen dafür gekämpft haben (und nicht zuletzt, weil Apple und Google sich auf eine Schnittstelle geeinigt haben). Das darf gelobt werden, auch wenn gleichzeitig vieles andere Scheisse läuft, egal ob beim Staat oder GAFAM oder sonstwas.

@jwildeboer
Ich glaube, die App an sich ist für viele nicht das Problem.
Aber z. B., dass Google API etc. nötig sind, Blutetooth aktiv sein muss und darüber Daten abgegriffen werden können.

Auch ungeklärte Fragen wie die, wenn man sich als positiv getestet in der App gemeldet hat, ob man sich da nach Genesung auch wieder abmelden kann oder ob man als posotiv / ansteckend im System verbleibt.

Viele haben kein Shmartphone, oder keines, auf dem die App läuft oder sie funktioniert nicht riechtig.

@jwildeboer

Sorry für die vielen Tippfehler... zu schnell auf absenden geklickt...

@Urmeline Wenn man positiv getestet wurde, fragt die App ob man die Tageskeys der letzten (bis zu) 14 Tage an das Backend übertragen will. Mehr passiert da nicht. Da gibt es kein an- oder abmelden.

@Urmeline Und es wird BLE (Bluetooth Low Energy) verwendet. Das ist wirklich nicht das Gleiche wie "normales" Bluetooth. Es werden nur Beacons gesendet und empfangen. Daraus einen möglichen Datenabgriff abzuleiten ist schlicht absurd.

@jwildeboer
1/2 Stichwort BLE auf WIki:

"So verlangt die Aktivierung der Bluetooth-Signalstärke das Zugriffsrecht "Standortermittlung" in den Einstellungen, das gleichzeitig auch den Zugriff auf andere Ortungsdienste einschließlich GPS erlaubt.[39] Dies hängt mit Bluetooth-Funkbaken beziehungsweise Apple's iBeacon zusammen, die für Indoor-Navigationssysteme entworfen wurden, wo man in Abwesenheit des GPS-Signals dennoch die exakte Geo-Koordinate an das Smartphone senden kann.

2/2 folgt

@jwildeboer
Soweit ich weiß, zumindest war es anfangs so, erhält man, wenn man positiv getestet wurde, eine Art Freischalt-Code von seinem Arzt / dem Gesundheitsamt, mit dem man sich dann als infiziert in System hinterlegen lassen kann - Mit Code deshalb, um Scherz-Meldungen zu verhindern.

@jwildeboer

"Um Missbrauch zu verhindern, müssen positive Testergebnisse verifiziert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen QR-Code oder eine teleTAN, die in der App eingegeben werden müssen. Den QR-Code erhält die Nutzerin oder der Nutzer in der Regel bei der Probenentnahme für den Test. Mit Hilfe des QR-Codes kann der Test in der App registriert werden. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird es automatisch abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt."

sinsheim-lokal.de/bei-positive

@jwildeboer

Genau das meinte ich, was, wenn sich jemand über diesen QR-Code als positiv getestet verifiziert hat? Wie kann man diese Verifizierung, also die Hinterlegung im System, wieder rückgängig machen? Geht das überhaupt?

@Urmeline So funktioniert es nicht. Das Backend hat nur einen Hash/GUID des positiven Resultats. Den ruft die App ab. Die Verarbeitung läuft NUR auf der App. Das Backend weiß nicht wer zu welchem Resultat gehört. Nach 21 Tagen werden die Resultate im Backend automatisch gelöscht. Siehe github.com/corona-warn-app/cwa (code) github.com/corona-warn-app/cwa (dokumentation)

@jwildeboer

Der Pat. meldet sich mit dem QR-Code auf seinem Smartphone an, dessen Nummer er beim Arzt / Gesundheitsamt hinterlegt hat.

Technisch muss m. E. e. Abgleich erfolgen, dass sich die "richtige" Smartphone-Nummer mit dem f. d. Person gedachten QR-Code anmeldet.

Könnte man über ein beliebiges Smartphone beliebige QR-Codes eingeben, macht das keinen Sinn.

Die Erklärung zu BTE-Beacons aus Wiki halte ich für schlüssig, zumal man nicht sicher sagen kann, wann welche App worauf zugreift.

@Urmeline Nein. Mit der Telefonnummer hat das nichts zu tun. Der QR Code identifiziert die Probe. Patient scant QR code mit App. Labor sendet Ergebnis an backend (hash+GUID), App fragt backend ob Resultat da ist. Wenn ja, wird Ergebnis von App verarbeitet. Backend löscht Eintrag.

@Urmeline Im positivfall sendet app die Tageskeys an das backend. Es kann im Backend kein Zusammenhang zwischen keys und Laborergebnis hergestellt werden. Das passiert nur in der App.

@jwildeboer
Und wie erklärst Du dann das hier:

"Denn versuchen Nutzer, mit der offiziellen Corona-Warn-App einen fremden QR-Code zu scannen, bekommt er eine Fehlermeldung. In der Android-Version der App heißt es etwa: „Der QR-Code ist nicht korrekt. Bitte versuchen Sie es erneut.“ Eine Verwechslungsgefahr dürfte daher ausgeschlossen sein."

Irgendwo muss doch ein Abgleich erfolgen, also scheint m. E. schon hinterlegt, welche Handynummer zu wem / welchem Test gehört

morgenpost.de/vermischtes/arti

@Urmeline Der QR code kommt vom Labor. Du scannst ihn mit der App. Die App holt den unique identifier aus dem QR Code, erzeugt hash, sendet Nachricht an Backend. Damit weiß backend das nur deine App das Ergebnis bekommen darf. Wenn jemand anderes scant, ist GUID und hash anders. Dann sagt backend Nein. Mehr: github.com/corona-warn-app/cwa

@Urmeline der QR Code wird nirgendwo nie mit der Telefonnummer gekoppelt. Nur mit der Probe.

@jwildeboer Ich würde die Corona APP ja gerne nutzen - dummerweise geht das nicht, weil ich Google nicht vertraue.

Hintergrund: Nutzt man Android ohne die proprietären Google Dienste, dann funktioniert die APP nicht.

Richtig bleibt Deine Aussage aber schon - wer seine Daten freiwillig an Apple, Google und Co gibt, sollte kein Problem mit der Corona APP haben ;-)

@jwildeboer
Und wenn ich mir so anschaue, was während der Corona-Krise bereits alles an fragwürdigen Beschlüssen von der Regierung gefasst wurde (z. B. Perso mit Fingerabdruck, Staatstrojaner, Ende der Verschlüsselung usw.), dann kann ich ein gewisses Misstrauen dem Staat gegenüber verstehen und nachvollziehen.

@jwildeboer naja da man aktuell die Version aus dem Playstore nutzen muss und die nicht einmal Reproducable ist wäre mehr Offenheit schon noch möglich, aber ja prinzipiell bin ich auf deiner Seite!

@jwildeboer Prinzipiell könnte "der Staat" ein Update schieben, das mehr kann

@jwildeboer
Kenne auch so einen Kandidaten, der furchtbar Angst vor dieser App hat. Selbst hat er mit Facebook/ WhatsApp aber kein Problem. Erklären, wie die App funktioniert, hat nicht geholfen.
Das Einzige, was man der App wirklich vorhalten kann ist, dass sie viel zu teuer war.

Sign in to participate in the conversation
social.wildeboer.net

Mastodon instance for people with Wildeboer as their last name